Garten-Tipps von Bakker
Gartenkalender Monat April: hier
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Liebe Gartenfreunde,
Im April können wir davon ausgehen, dass die
Temperatur steigt. In den meisten Ländern besteht die Gefahr von Nachtfrost
nicht mehr, obwohl man erst mit Sicherheit ab Mitte Mai davon sprechen kann. Bis
dahin ist es nicht ratsam, frostemfindliche Pflanzen, wie z.B. Geranien
(Perlagonium), zu pflanzen.
Rasenpflege:
Nach dem Winter sieht der Rasen oft trist aus: kahle Stellen, Moos und Unkraut
haben einen großen Teil der Rasenfläche in Besitz genommen.
Höchste Zeit, um in Aktion zu treten. Im Prinzip haben Sie mehrere
Möglichkeiten. Wenn Sie persönlich keinen Wert auf einen englischen Rasen legen,
können Sie den Rasen sogar verwildern lassen. Im Frühjahr mit Schneeglöckchen
(Galanthus nivalis) und Krokussen und im Sommer vielleicht mit viel Mohn (
Papaver), aber von einem perfekten Rasen ist dann natürlich keine Rede mehr.
Ein perfekter Rasen beansprucht mehr Zeit und Mühe, als viele Menschen glauben.
Um den Rasen schön zu halten, ist es wichtig, ihn regelmäßig zu pflegen. Wenn es
einmal verpasst wurde, wird es sehr schwierig, den Rasen wieder auszubessern.
Dann sollten Sie besser die ganze Grasfläche ersetzen.
Rasen vertikutieren:
Der Monat April ist zum Vertikutieren der Rasenfläche geeignet. Beim
Vertikutieren befreien Sie den Rasen, mit für diesen Zweck entwickelten Geräten,
den Rasen von Rasenfilz.
Rasenfilz entsteht durch Rasenschnitt und abgestorbenen Pflanzenresten, die auf
dem Rasen liegen bleiben und mit der Zeit eine undurchdringliche Lage bilden.
Hierdurch können Wasser, Luft und Nährstoffe nicht mehr ausreichend bis zur
Wurzel gelangen und das Wachstum stagniert. Leider gilt das nicht für Moos und
Unkraut, diese sehen ihre Chance und nehmen langsam die Rasenfläche ein.
Rasensaat:
Wenn Sie trotzdem viel Mühe mit Moos haben, kann es sein, dass der Rasen zu sehr
im Schatten liegt. Es gibt Rasensaat, die speziell für Flächen mit wenig Sonne
geeignet ist.
Kahle Stellen können Sie einsäen, verwenden Sie hierfür am besten schnell
keimende Grassaat, dann haben Sie binnen sechs Wochen wieder eine dichte
Rasenfläche.
Gras wächst schnell und benötigt deshalb viele Nährstoffe. Wie oft Sie im Jahr
düngen müssen hängt vom dem gewählten Rasentyp ab.
Wenn der Rasen nach all diesen Anstrengungen wieder schön aussieht, ist es
sinnvoll, ihn so zu halten. Regelmäßig mähen und wenn nötig wässern, sind in der
Rasensaison stets wiederkehrende Arbeiten.
Eine zu breite Hecke schneiden
Einige Hecken müssen regelmäßig geschnitten werden. Wenn dieses nicht geschieht,
wachsen die meisten Hecken breit aus. Einige Sorten vertragen einen rigorosen
Schnitt. So kann der Taxus sogar 10 bis 20 cm vom Hauptstamm zurückgeschnitten
werden. Noch im selben Jahr werden die zuerst kahlen Zweige wieder frisch grüne
Nadeln hervorbringen. Es ist wichtig, die Hecke nach dem Schnitt gut zu düngen.
Nach einigen Jahren erhalten Sie wieder eine dichte Hecke. Auch Liguster
(Ligustrum) und Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus) können genauso behandelt
werden, ohne dabei Schaden zu nehmen.
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